1.10.2025

Jan Petryka, Tenor
Hafez Babashahi, Klavier

Ausgewählte Lieder von R. Schumann,J. Brahms

19:30 | Bank Austria Salon – Altes Rathaus
Wipplingerstraße 8, 1010 Wien

Abendkassa: € 30 / € 20 (Schüler und Studenten)

Der Tenor Jan Petryka entstammt einer Warschauer Musikerfamilie. Bereits zu Beginn seines Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien engagierte er sich in zahlreichen Projekten sakraler Musik und hat sich rasch als vielseitiger und gefragter Konzertsänger etabliert, insbe- sondere im Oratorienfach.

In diesem Bereich verbindet ihn mit dem Bach Consort Wien und dem Orchester Wiener Akademie eine langjährige und regelmässige Zusamenarbeit; er musizierte ausserdem mit historisch informierten Klangkörpern wie den Musiciens du Louvre, Orchestra La Scintilla, dem Kammerorchester Basel und Collegium 1704.

2013-15 war Jan Petryka Mitglied des Opernstudios der OpéraLyon. Er war in verschiedenen Opernproduktionen zu hören, unter anderem an der Wiener Staatsoper, am Theater an der Wien und am Nationaltheater Prag. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2021 als Jacob in Leonard Evers Kinderoper Gold!, 2024 war er in konzertanten Aufführungenvon Richard Strauss‘ Capriccio unter Christian Thielemann sowie bei den Pfingstfestspielen in Mozarts c-Moll-Messe unter der Leitung von Gianluca Capuano zu hören.

Petryka konzertierte international unter Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Thomas Hengelbrock, Jordi Savall, Marc Minkowski, René Jacobs, Václav Luks, Ruben Dubrovskioder Peter Dijkstra mit zahlreichen renommierten Klangkörpern.

Der Liedgesang nimmt in Jan Petrykas Schaffen einen besonderen Platz ein. Wichtige Impulse erhielt er in diesem Bereich von Helmut Deutsch und Robert Holl, dem er bis heute durch viele gemeinsame Projekte eng verbunden ist. 2019 debütierte er bei der Schubertiade Schwarzenberg mit Sir András Schiff, dazu kommen zahlreiche Lied- und Ensemblerezitale etwa bei der Schubertiade Hohenems, am Wiener Konzerthaus, beim Heidelberger Frühling, dem Oxford Lieder Festival und der Fundació Victoria de los Ángeles in Barcelona.