12.10.2023

Franz Gürtelschmid, Tenor Hafez Babashahi, Klavier

Beethoven, An die ferne Geliebte Ausgewählte Lieder von F. Schubert , R. Schumann Dichterliebe

19:30 | Bank Austria Salon – Altes Rathaus
Wipplingerstraße 8, 1010 Wien

Abendkassa: € 30 / € 20 (Schüler und Studenten)

Der Wiener Tenor Franz Gürtelschmied hat in den vergangenen Jahren international auf der Musiktheater-Bühne, auf dem Konzertpodium als Oratorien-Sänger und ebenso mit inspirierenden Lied Rezitalen mit seiner brillanten Stimme auf sich aufmerksam gemacht. Seine künstlerische Karriere führte ihn früh vom Young Singers Project der SalzburgerFestspiele auf weitere große Bühnen wie bw. an die Opéra Bastille Paris („Zauberflöte“, „Parsifal“), ins MÜPA Budapest (Steuermann im „Fliegenden Holländer“, „Land des Lächelns“), zum Maggio Musicale Fiorentino („Doktor Faust“, „Salome“) an die Oper Leipzig („Rosenkavalier“, „Parsifal“), die Oper Graz (Tony in „West Side Story“, Lully „Bürger als Edelmann“) und das Musiktheater Linz („Meistersinger“).

Dabei umspannt der junge Tenor ein breitgefächertes Repertoire von der Wiener Klassik,über die lyrischen Jung-Tenor-Partien bei Richard Wagner, zu Richard Strauss und weiterin die Moderne: Er ist regelmäßiger Gast bei der Neuen Oper Wien und feierte dort große Erfolge mit Kreneks „Pallas Athene weint“, Eötvös´ „Angels in America“ sowie „Stallerhof“ von Gerd Kühr und F.X. Kroetz.

Bei seinen Arbeiten an wichtigen Opernhäusern war und ist die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Ádám Fischer, Franz Welser-Möst, Thomas Adés, Manfred Honeck, Ulf Schirmer, Markus Poschner, Cornelius Meister, Michael Boder, Andrés Orozco- Estrada, Stefan Soltesz, Ralf Weikert, Konrad Junghänel und Lothar Zagrosek besonders prägend.

Franz Gürtelschmieds Wiener Charme ist in Form seines Operetten-Repertoires mit der Titelrolle im Zigeunerbaron, dem Edwin in Csárdásfürstin, dem C-Tenor Rosillon in „Die Lustige Witwe“ und Alfred in der „Fledermaus“ (Dezember 2024 in Israel) international gefragt und akklamiert. Oratorien wie Bach „H-Moll Messe“, Händel „Messiah“, Haydn „Schöpfung“, Mozart „Requiem“, Mendelssohn „Lobgesang“, Puccini „Messa di Gloria“ und Bruckner „Te Deum“ stehen regelmäßig auf seinem Konzertkalender bei namhaften Veranstaltern und Sälen wie dem Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus, der Styriarte Graz, dem KKL Luzern, dem Gasteig München und großen Konzertsälen Nordamerikas (Debüt im Lincoln Center NYC zum Neujahr 2025). Die intime Vermittlung von kammermusikalischen Stimmungen und Miniaturen sowie die Möglichkeit des unmittelbaren Austauschs mit dem Publikum drückt Franz Gürtelschmied durch seine Erzählkraft und Phrasierungskunst im Liedgesang aus. Davon zeugen spannende Programm-Zusammenstellungen wie zum Thema „Flucht“ mit Liedern unterschiedlicher Komponisten quer durch die Jahrhunderte. Vertiefend wirkte in diesem kostbaren Genre die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie KS Robert Holl, KS Kurt Equiluz, Stefan Matthias Lademann, Elisabeth Leonskaja und Sir András Schiff.